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Dr. Elmar Basse. Praxis für Psychologische Beratung & Therapie, Eheberatung, Paarberatung, Glockengießerwall 17, Tel. 040-33313361 u. 2277175
(zugelassen zur Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz;keine Kassenleistung; Näheres zu den 
Kosten)



Zu den verbreitetsten psychischen Problemen gehören Ängste und Unsicherheit. Die Gründe dafür sind vielfältig. Doch zu besonderem Leidensdruck führt es, dass man der Selbstsicherheit in unserer Gesellschaft einen so hohen Wert beimisst:
Mit bedingt durch die Medien wird verstärkt darauf geachtet, wie die Menschen sich präsentieren. Der äußere Eindruck zählt vorrangig - wer hier nicht souverän auftreten kann, erhält oftmals gar keine Chance, etwas mehr von sich zu zeigen.
Diesem Erwartungsdruck zu entsprechen kann - je nach persönlicher Situation -
zu einer großen Belastung werden. Hinter der munteren Fassade verstecken sich manchmal tiefsitzende Zweifel. Diese werden unterdrückt, weil man mehr oder
minder ahnt, es wäre schädlich, wenn man sie äußert.

Dabei ist das Ideal der fröhlichen, extrovertierten Person ein gesellschaftliches Trugbild. Die Persönlichkeitsforschung zeigt, dass z.B. Verantwortungsgefühl, Sorgfalt und Reflexionsfähigkeit oft stärker bei Menschen ausgeprägt sind,
die zur Introvertiertheit neigen und sich selbst für unsicher halten (oder so
gesehen werden).

Die Arbeit an Änsten und Unsicherheit kann somit nicht darin bestehen, die Persönlichkeit einfach umzukrempeln. Das hieße ja, von einem Extrem gleich ins andere überzugehen. Und dabei würde übersehen, dass das berühmte "richtige Maß" eben in der Mitte liegt: Wer nämlich angesichts einer Gefahr tollkühn losmarschieren will, kann sich durchaus selbst gefährden. Wer sich hingegen nur versteckt oder gleich davonlaufen möchte, kann die Lage nicht für sich gestalten.

Im Umgang mit Ängsten und Unsicherheit zielen wir vor allem darauf, aus dem
Extrem herauszukommen. Das geht zum einen durch Reflexion: indem wir die 
Sorgen einmal betrachten und uns klar zu werden versuchen, was dahinter
stecken könnte.

Ergänzend dazu ist es wichtig, sich den Sorgen auch zu stellen und sie schrittweise zu überwinden. Das geht oft wesentlich einfacher, wenn man die Situation "geistig durchspielen" kann, bevor man wirklich in sie hineingeht. Hilfreich sind dazu oft Methoden, die zum Mentalen Training gehören.
Auch die Hypnotherapie kann zur deutlichen Besserung führen. Sie hat zudem den großen Vorteil, daß der Klient erfahren kann, wie er sich selbst in einen Trancezustand bringt und aus ihm wieder auftauchen kann. Dieses "Selbsthypnose" genannte Verfahren trägt oft sehr viel dazu bei, die eigene Angst überwinden zu lernen und sich so von ihr zu befreien.

Näheres zu Mentalem Training, Energetischer Psychologie, Phantasiearbeit und Hypnotherapie finden Sie auf meiner Internetseite www.hypnotherapie-hamburg.de.vu

Um die Phantasie anzuregen, arbeite ich auch mit Videomaterial: Der klassische Weg in der Angstbewältigung ist die sogenannte "Reizkonfrontation mit Reaktionsverhinderung" - in der angstauslösenden Situation soll allmählich gelernt werden, nicht mehr mit Angst und Vermeidung zu reagieren, sondern sich anders, hilfreicher zu verhalten. Durch Konfrontation mit Videosequenzen, die angstauslösende Szenen zeigen, kann sich die Psyche - im geschützten Rahmen - schrittweise immer mehr daran gewöhnen.

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